Power-to-Heat
Strom wird Wärme – flexibel, effizient, emissionsfrei

Wir projektieren und realisieren Power-to-Heat-Anlagen (PtH) zur direkten Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien für die Wärmeversorgung. Die Installation erfolgt einzeln oder in Kombination mit Wärmepumpen und Blockheizkraftwerken (BHKW). So entstehen flexible Gesamtsysteme, die CO2-Emissionen senken und Versorgungssicherheit schaffen. Dabei übernehmen wir die komplette Projektkoordinierung und den schlüsselfertigen Anlagenbau. Spannend ist der Einsatz von Power-to-Heat im Zusammenhang mit innovativer Kraft-Wärme-Kopplung (iKWK).
Im Gegensatz zu Wärmepumpen, die Strom als Antrieb nutzen, um aus anderen Quellen Wärme zu gewinnen, wird in Power-to-Heat Anlagen (kurz: PtH) der zugeführte Strom direkt in Wärme umgewandelt.
Das Herzstück der Anlage ist ein Elektrodenkessel
In dem Kessel befindet sich Wasser, das mithilfe von Elektroden durch Wechselspannung erhitzt wird. Aufgrund des hohen Wirkungsgrades geht dabei kaum Energie verloren. Über einen Wärmetauscher wird das erhitzte Wasser dann ins Fernwärme- oder Nahwärmenetz eingespeist.
Wann macht eine Power-to-Heat-Anlage Sinn?
Für Stadtwerke mit Fernwärmenetzen: Verwertung von Überschussstrom in Zeiten hoher Wind- und Solarstromproduktion. Wenn erneuerbare Energien mehr Strom erzeugen als das Netz aufnehmen kann, wandelt Power-to-Heat diese Energie wirtschaftlich in Fernwärme um. Zusätzlich ermöglicht die hohe Regelgeschwindigkeit der Elektrodenkessel die Teilnahme am Regelenergiemarkt für zusätzliche Erlöse.
Flexibilisierung von BHKW-Anlagen: Bestehende Blockheizkraftwerke können stromoptimiert gefahren werden, während Power-to-Heat den Wärmebedarf des Fernwärmenetzes auch bei BHKW-Abschaltung sicherstellt. Diese Kombination ist besonders attraktiv im Rahmen innovativer Kraft-Wärme-Kopplung (iKWK).
Industrielle Prozesswärme: Elektrodenkessel erzeugen Dampf bis 30 bar für industrielle Produktionsprozesse. Sie ersetzen fossile Spitzenlastkessel und ermöglichen eine klimafreundliche Wärmeversorgung – insbesondere in Zeiten niedriger oder negativer Strompreise.
Power-to-Heat-Referenzen
SES hat Power-to-Heat-Anlagen in unterschieldlichen Größenordnungen für die Wärmeversorgung realisiert.
Leipziger Stadtwerke: 10 MW Elektrodenkessel Größte kommunale PtH-Anlage Mitteldeutschlands im Heizwerk Nord-Ost. Anbindung an 50Hertz für Regelenergie-Teilnahme.
Gothaer Stadtwerke ENERGIE: 1,2 MW im iKWK-System Power-to-Heat kombiniert mit 1,3 MW Luft-Wärmepumpe und BHKW. Einsparung von 230 Tonnen CO₂ pro Jahr, Versorgung von rund 400 Haushalten.
Stadtwerke Wittenberge: 700 kW mit Flusswasser-Wärmepumpe Innovative Kombination von Power-to-Heat und Flusswasser-Wärmepumpe (1,1 MW) für klimafreundliche Fernwärme in der Prignitz.
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